30.10. – 3.12.2013 – USA, der Osten – NY, MA, RI, CT, NY, NJ, PA, MD, VA, NC, SC, GA – 5.126 km

USA!!!

Da wir über die Grenze keine frischen Lebensmittel (Fleisch, Wurst, Milchprodukte, Obst- und Gemüse …) bringen durften, ist unser Kühlschrank leer. Auch getankt haben wir nicht mehr, da es in USA deutlich günstiger ist. Die Shoppingtour kann also beginnen.

Schon sind wir auf dem Weg nach Buffalo, wo wir im Navi einen Aldi-Markt entdeckt haben. Ich kann es kaum erwarten … endlich gibt es wieder „deutsche“ Ware (Brot!!!) zu „deutschen“ Preisen. Für 100 Dollar ist der Kühlschrank rappelvoll. Jetzt noch Tanken (4,05$ pro Gallone) und schon sind alle wieder zufrieden.

Am Yachthafen in Wilson finden wir unseren Nachtplatz in der Marina. Hier genießen wir unser Aldi-Abendessen und wissen gar nicht, was wir zuerst essen wollen. Den ersten bezahlbaren Joghurt nach 6 Monaten …!!!

Wir haben geschlafen wie die Murmelchen. Beim Frühstück werden wir gleich informiert, dass wir auf private property (Marina) nicht stehen dürfen. Wir tanken noch Wasser und so sind wir für die nächsten Tage mit allem ausgestatte55

Zunächst geht es Richtung Osten. Wir suchen unseren Stellplatz auf der Ostseite des Fingerlakes und werden gleich an der Nordspitze in Cayuga direkt an der Beach fündig, wo wir einen sehr schönen Sonnenuntergang haben.

Um 1:15 Uhr sitzen wir aufrecht im Bett. Ein durchdringendes ca. 5 minütiges!!! auf und ab Sirenengeheul ( die 5 Monstertröten auf den Masten ) hat uns geweckt. Wir wissen nicht was los ist, schauen auf die umliegenden Häuser, aber nichts tut sich. Wir stehen auf, machen das Radio an, suchen im Internet … finden eine Auflistung zu den Sirenentönen … Unserer hat den Hinweis … !!! Alien Attack!!! Na bravo … Wir hatten zunächst „nur“ einen Feueralarm vermutet, aber dass es gleich so schlimm kommt …da wir aber weder Polizei noch Krankenwagen oder Feuerwehr fahren hören, sind wir mehr als verwundert. Nach einer Stunde erfolgloser Suche gehen wir doch ein wenig beunruhigt wieder ins Bett.
Am Morgen erfahren wir, dass es sich tatsächlich nur um einen Alarm der Feuerwehr gehandelt hat. Was genau passiert ist, kann man uns auch nicht sagen (Feuer, Unfall …).

Ein weiterer Fahrtag steht auf dem Programm, damit wir endlich nach Boston und danach Richtung Süden kommen. Es geht direkt auf die Nebenstrecke 2, wo wir uns die Autobahngebühren sparen.

Nördlich von Richfield Springs auf dem Weg nach Jordanville soll es das größte russisch orthodoxe Kloster außerhalb Russlands geben. Die goldenen Zwiebeltürme würde man schon von weitem sehen … wir sehen … nix. Auch das Navi findet das Kloster nicht. Der Reiseführer ist zwar schon 15 Jahre alt, aber so schnell verschwindet so ein Kloster doch nicht von der Bildfläche … Schade, das wäre eine schöne Abwechslung gewesen …

Wir übernachten an einem Golfplatz … (zumindest versuchen wir es …) bis es wieder private property ist …. Da es inzwischen schon dunkel ist, probieren wir eben den nächsten Golfplatz. Wir machen uns auf dem Parkplatz ganz klein und hoffen, dass uns niemand verpetzt. Wie einfach war das doch alles in Kanada. USA ist eben … anders.

Es wird kälter (3 Grad), aber die Sonne scheint. Noch 350 km bis Boston. Direkt nach der Grenze zu Massachusetts beginnt der 100 km lange Mahawk-Trail. Hier erinnert alles an die Indiander … sehr interessant und traumhaft ruhig zu fahren. Die Mahawk haben diesen Weg schon benutzt, lange bevor die Europäer kamen.

Plötzlich sind wir in „Florida“ und sind erstaunt, dass wir auf über 600 Höhenmetern sind und nur noch 1 Grad haben. Da hat der Navigator wohl versagt …

In Leonminster übernachten wir ruhig in einem Gewerbegebiet. Den Abend nutzen wir und gehen bei Donkin Donut computern. Diese scheinen hier die Tim Hortons zu ersetzen, die wir doch sehr vermissen.

Es geht nun wieder am Wasser entlang. Rockport heißt unser Ziel. Eine gute Wahl. Rockport ist ein sehr altes und malerisches Fischerdörfchen, das um diese Jahreszeit kaum noch Touristen hat. Wir finden direkt auf der Wharf einen Parkplatz und bummeln bei strahlendem Sonnenschein durch den Ort. Kult ist die rote Fischerhütte, die wegen ihrem fotogenen Äußeren „Motif Number 1“ genannt wird.

Helmut hatte natürlich geschlossen …Österreicher eben …

Kurz darauf sehen wir auf dem Navi eine Werft. Wir wollen sowieso noch Wasser tanken. Dort angekommen beginnt die übliche Fragerunde, während die Wassertanks gefüllt werden. Auch wir haben eine Frage …also setzt Hans sein bestes Frauen-Lächeln auf und schon haben wir die Erlaubnis von der Chefin heute Nacht in der Werft zu parken. SUPER!. Somit haben wir die Werft heute Nacht für uns allein!!!
Und am nächsten Morgen bekommen wir von der Gloucester Marine & Railway noch 2 T-Shirts als Andenken geschenkt.

Weiter geht es durch Salem. Im Jahr 1692 wurden hier nach einigen mysteriösen Vorfällen 400 Menschen der Hexerei angeklagt. Als der Spuk ein Jahr später vorbei war, waren 19 Menschen hingerichtet worden. Eine ruhige Gedenkstätte erinnert heute noch daran.

Marblehead, eine Landzunge nur 25 km nordöstlich von Boston, ist bekannt für ihr maritimes Flair samt Privatbooten, Fischerhäusern, Kaufmannsvillen und Meeresaussichten. Und somit so bebaut, dass hier überhaupt kein Platz für uns ist. Wir sind sowieso mal wieder einen Tag zu spät. Bis gestern wurden hier noch Filmszenen mit John Travolta gedreht. Mist! Heute ist davon nichts mehr zu sehen.

Durch Boston wollen wir nur mal kreuz und quer durchfahren. Erster Stopp ist das älteste noch im Dienst stehende und seefähige Kriegsschiff der Welt, die 1797 kommissionierte USS Constitution. Wir schaffen es, einen Blick darauf zu werfen, ohne gleich das halbe Schiff zu kaufen.

Boston Sightseeing versuchen wir, indem wir hinter einem hop on, hop off – Bus hinterher fahren. Klappt nicht so richtig … Also nur Foto hier und Foto da …und schon sind wir auf der evacuation route auf dem Weg aus der City.

Unser Nachtlager schlagen wir in Hingham direkt am Meer auf.

In Plymouth legte im Jahr 1620 die legendäre Mayflower mit den Pilgervätern, den Emigranten aus England, an. Hier kann man heute eine Rekonstruktion des Schiffes besichtigen, das vor einem halben Jahrhundert in England gebaut und den USA geschenkt wurde.

Auf der Nebenstrecke geht es Richtung Cape Cod durch sämtliche Orte hindurch. Die Häuser liegen wunderschön zwischen den alten Bäumen, das Herbstlaub leuchtet … ein Traum. Die 170 km ziehen sich trotzdem ganz schön. Schade, dass wir nicht näher ans Wasser herankommen.

Erst bei Eastham kommen wir an die Wellfleat Beach. Und was für eine. Hier bleiben wir gleich zwei Tage stehen.

Uns zieht es an den letzten Zipfel der Insel mit seinen Dünen und Dünengras. Herrlich. Die Sonne meint es noch einmal gut mit uns.

In Falmouth stehen wir noch einmal am Meer.

Noch ein kurzer Abstecher durch Rhode Island …

NAPA ist eine Auto-Zubehör Company wie Stahlgruber und das war evtl. das Chefauto.

… bevor es nach Connecticut geht.

In New London entdeckt Hans eine US Submarine Base, wo es ein Museum mit U-Booten groß und klein kostenlos zu besichtigen gibt.

Zum Vergleich der Durchmesser der ersten U-Boote und der „normalen“ heutigen.
U Boote mit Atomraketen sind noch dicker.

Die Daten erschüttern immer wieder:
Eine ballistische Langstreckenrakete im U Boot ist je nach Modell ca. 15 m lang, ca. 4m dick, ca. 55 to. schwer !!! und 2 min. nach dem Start ca. 2.200 km/h schnell.
Und bis zu 16 stehen in einem U Boot drin.
Das sind Daten bis zu den frühen 90er Jahren … wer weiß, was heute alles möglich ist.

Während MANN das besichtigt, muss MANN zumindest ab und zu mal nachschauen, was bei FRAU draußen so los ist …

New York!!!

Da sich der Verkehr „für Hans“ in Grenzen hält, machen wir mit Wombi eine erste Erkundungsfahrt durch Manhatten. Also ab auf die 5th Avenue, dann Richtung Broadway und Times Square.

GPS auf Details einstellen ist hier blöd…

Selbst auf dem Broadway und Times Square ist es heute verhältnismäßig ruhig. Bei der ersten Rundfahrt streikt Hans Kamera und so müssen wir noch eine zweite Runde drehen. Danach stellen wir fest, dass wir gar keine Fotos mit Wombi gemacht haben … also noch eine Runde drehen und Wombi am Times Square fotografieren.

Nächstes Ziel ist Ground Zero, wo 2001 das World Trade Center eingestürzt ist. Heute ist dort noch eine riiiesige Baustelle. Einer von 4 neuen Türmen überragt bereits wieder die Skyline. Sehr beeindruckend.

Am Nachmittag trudeln wir auf dem einzigen Camping ein, der sich allerdings in New Jersey befindet. Also ab durch den Tunnel unter dem Hudson River durch.

Direkt am Camping fährt das Wassertaxi (das eher ein Speedboot ist) nach Manhatten ab. Für 7 $ sind wir in 10 Minuten drüben.

Als Erstes kommen wir am Ground Zero und dem 9/11 Memorial Preview Site vorbei. Ein Künstler hat aus einem ausgeglühtem Stück Metall des World Trade Centers die alte Skyline nachgebildet.

Wir würden uns gerne morgen das Memorial anschauen, sollen aber reservieren…. geht aber nur online. Es ist zwar kostenlos, aber eine Spende von 5 -10 $ wird uns gleich nahe gelegt. Wir versuchen also am Abend online zu reservieren, sollen jetzt dafür aber eine Gebühr von 4$ (ist doch kostenlos) zahlen und nach der Spende wird auch gleich wieder mit einem Klickkästchen gefragt. Wie der Touri das Ticket dann unterwegs ausdrucken soll, ist uns auch noch ein Rätsel. Da wir auch eine Uhrzeit reservieren müssten, verzichten wir ganz darauf. Zumal wir das Ticket 5 Blocks entfernt vom Memorial abholen müssten und uns dann erneut anstellen sollen… habt uns doch gerne…

Für die Brooklyn-Bridge ist es jetzt eigentlich schon zu spät, denn die Dämmerung haben wir vertrödelt. Trotzdem haben wir von dort noch einen schönen Blick auf die Skyline.

Auf dem Rückweg schlendern wir durch die Wall Street, das Finanzzentrum. Leider können wir nicht in die Börse hinein und dem Handel zuschauen, denn heute ist Sonntag und morgen Feiertag, somit geschlossen.

Zurück geht es Richtung Wassertaxi, das zum 20:45 Uhr zum letzten Mal fährt. Wir wollen das nicht gar so ausreizen, und wollen das Taxi um 20:15 Uhr nehmen. Stehen allerdings vor verschlossenen Türen. Wir wissen zum Glück, dass es noch eine U-Bahn nach New Jersey gibt, die rund um die Uhr fährt. Die Station am Ground Zero ist allerdings an diesem Wochenende gesperrt!!! Die nächste 4 km entfernt. Wir nehmen ein Taxi zur Christopher Street (bekannt durch den Christopher Street Day) und steigen dort in die U-Bahn. So kommen wir 2 Stunden später als geplant nach einer interessanten U-Bahntour wieder am Camping an, sind todmüde, Füße und Rücken tun weh … Um 23:00 Uhr falle ich ins Bett, Hans sortiert noch bis um 1.00 Uhr Fotos.

Veterans Day, Feiertag in USA
Wir wachen früh auf, alles tut weh, aber die Sonne scheint. Also raus aus den Federn, es gibt viel zu sehen. Mit dem Wassertaxi geht es wieder nach Manhatten. Von dort nehmen wir die U-Bahn bis in die 5th Avenue am Central Park. Hier schauen wir uns bei DeBeers und Tiffany um, finden aber nichts Passendes. Schaaade. Es ist doch bald Weihnachten.

Noch ein paar Blicke auf Macy’s (das größte Kaufhaus der Welt) und in die angesagten Designer-Shops wie Abercrombie & Fitch etc.

Rockefeller Center und Eislaufbahn (leider ist der Springbrunnen davor aufgrund des Weihnachtsbaumes nicht mehr zu erkennen und der Weihnachtsbaum aufgrund des Gerüstes leider noch nicht)

Zur Stärkung gibt es am deutschen Weihnachtsstand eine Original-Deutsche Bratwurst mit Sauerkraut. LECKER.

Empire State Building. Von hier wollen wir uns einen Überblick über die City verschaffen. Bis zum 86. Stock kostet das Aufzugticket 27$ pro Person, um in den 102. Stock zu kommen, ist ein Aufpreis von 17$ erforderlich, so dass uns der Ausflug 88$ kosten würde…. Für einmal Aufzug fahren … Nein danke, hier hört der Spaß auf. Wir verzichten.

„beeindruckendes“ Polizeirevier in New York City (Time Square)

Inzwischen haben wir Plattfüße. Wir nehmen die U-Bahn und fahren zurück zur Staten Island-Fähre (immer noch kostenlos). Von hier aus haben wir einen traumhaften Ausblick auf das beleuchtete Manhatten und Miss Liberty, die für ein Foto leider immer noch zu weit entfernt ist.

Museen haben wir gezielt nicht besucht, da wir wissen, dass die für uns interessanten in Washington alle kostenlos sind …. warum also unnötig Geld ausgeben.

Schneeregen!!! Nun ist es soweit, ab in den Süden. Zum Glück ist es nur ein Schauer. Doch es bleibt mit 2 Grad und Wind eiskalt. Gut, dass wir heute nicht mehr in den Häuserschluchten New Yorks unterwegs sind.

Bevor wir New York verlassen, fahren wir in den Park gegenüber des Campings, um noch ein paar Fotos von Wombi mit Miss Liberty zu machen. Wir fragen den Park Ranger, ob wir uns zwischen die Flaggen an der Waterfront parken dürfen. Wir dürfen…
Leider ohne Sonne.

Wir fahren auf der Nebenstrecke 1 über New Brunswick bis Trenton. Hier noch mal Tanken, denn in New Jersey ist Tanken 0,50$/gal günstiger als in Connecticut.

Am Abend sehen wir die erste Weihnachtsbeleuchtung und bekommen somit noch ein Miss Liberty-Foto bei Nacht.

Wir haben entschieden, Philadelphia ausfallen zu lassen. Wir haben genug von Großstädten, machen stattdessen einen Ausflug aufs Land zu den Amish nach Intercourse, bevor wir nach Washington fahren.

Ist das herrlich, wieder auf dem Lande zu sein. Felder, Farmen, grüne Wiesen, Kühe, Pferde … so schön New York auch war.

Schnell, schnell zum Shopping …

One-Room-School

Maryland / Washington, wir kommen.

Interessant ist, dass Washington einen historischen Klotz am Bein hat. Aus der uramerikanischen Angst vor dem Staat bekamen die Hauptstädter keinen eigenen Vertreter im Kongress. Und so zahlen sie bis heute zähneknirschend den vollen Steuersatz für die Gemeinschaft, ohne dass jemand ihre Belange und Nöte vertritt.

Die Sonne scheint und wir fahren direkt bis vor das Kapitol. Foto, Foto, Foto …bevor man uns abfängt, ausgiebig befragt und wieder wegschickt, denn so weit hätten wir eigentlich gar nicht kommen dürfen.

An der Uni-Klinik wirbt ein Schild mit 24-Stunden Parking. Allerdings nur für Patienten und Besucher. Besucher sind wir ja, zwar nicht von der Klinik, aber von Washington. Wir fragen ob wir hier parken können. Kein Problem. Die Schranke mit der Kontaktschleife ist allerdings nicht für Fahrzeuge wie unseres gemacht und spuckt kein Ticket aus. So öffnen sie die Schranke manuell für uns und schreiben mit der Hand ein Ticket.

Wir nehmen die U-Bahn zum Weißen Haus. Alles abgesperrt. Wir können gerade mal einen Blick durch den (weit entfernten) Gartenzaun werfen. Immerhin kommt die Sonne heraus. Mit 10 Grad haben wir angenehme Temperaturen. Wir versuchen eine Führung durch das Weiße Haus zu bekommen. Keine Chance. Als Deutsche müssten wir entweder in den USA leben oder hier Verwandtschaft haben und uns dann an den Senator des jeweiligen Staates wenden. Wartezeit 4 – 6 Monate. So viel Zeit haben wir dann doch nicht.

Wir schauen noch in das provisorische Visitor-Center (das Große ist gerade im Umbau), wo es einen Film zu sehen gibt, der genau die Führung abdeckt. Ganz interessant, wie die einzelnen Präsidenten hier ihre Handschrift hinterlassen haben. Der eine wollte eine Bowlingbahn, der nächste ein Schwimmbad, der Dritte hat die Gewächshäuser abreißen lassen, die nächste Präsidentengattin hat die Jagdtrophäen abnehmen lassen, weil sie diese eklig fand …Viele Räume sind noch immer mit Originalmöbeln aus dem 19. Jahrhundert eingerichtet.

Auch auf das Washington-Monument, von dem aus man einen prima Überblick über Washington hätte, können wir im Moment wegen Restaurierung nicht hinauf. Stattdessen nutzen wir das alte Post-Office, wo wir kostenlos auf den Tower hinauffahren können. Von hier haben wir einen prima Überblick auf Kapitol, Washington-Monument FBI … Ein tolles altes Gebäude, das in den 80er Jahren vor dem Abriss gerettet wurde. Allerdings hat es aktuell Donald Trump gekauft, der daraus ein 273-Zimmer-Hotel errichten will, das Ende 2015 eröffnet werden soll. Damit dürfte der Blick vom Glockenturm dann den Hotelgästen vorenthalten sein.

Unten in der Fast-Food-Meile essen wir lecker mongolisch, bevor wir uns auf den Weg zum Kapitol machen. Foto, Foto, Foto …

Hans spricht zwei Polizisten an, was er tun müsse, um mit Wombi direkt den Empfang hoch zu fahren, um ein Foto zu machen … und zeigt dazu unsere Visitenkarte mit Foto. Prompte Antwort des Polizisten (mit einem Lächeln): Er hätte uns gestern schon hier (unterhalb der Treppe) herumfahren sehen … ER hätte uns schon viel früher abgefangen …

Nun aber zum Visitor-Center, wo es kostenlose geführte Touren durch das Kapitol gibt. Die Räume sind zwar sehr imposant, wirklich viel bekommen man aber nicht zu sehen. Und auf die Besuchertribünen schaffen wir es heute nicht mehr.

Durch den imposanten 400 m langen Tunnel geht es in die angrenzende Kongress-Bibliothek. Ein Traum!!! Hier sollen ca. 100 Mio Bücher lagern.

Mit Plattfüßen machen wir uns mit der Metro auf den Rückweg. Wombi steht unversehrt auf dem Parkplatz. Es scheint also tatsächlich kein Problem zu sein, hier zu parken. Noch einen Guten-Abend-Cappu bei Mc Donald mit WIFI und wir fallen ins Bett.

Die ganze Nacht über hat es geregnet. Wir haben für heute Museen eingeplant. In den Archives schauen wir uns die Urkunden der Unabhängigkeitserklärung an. Nicht so interessant für uns.

Wir gehen lieber zum Museum für Air and Space. Ein riiiesiges Museum, in dem man sich locker einen ganzen Tag lang aufhalten kann. Kostenlos!!! Wir verbringen hier Stunde um Stunde, bis die Füße qualmen. Super interessant. So kann man einen trüben Regentag schon mal verbringen.

Mal das Spaceshuttle erläutern …ist einfach nur gigantisch!!!

37 m lang, 24 m Spannweite, 80 to. schwer

Der große externe Tank ist 47 m lang, 8,4 m dick, fasst mehr als 2 Millionen Liter Treibstoff. Eine Tankfüllung kostet ca. $ 550.000, die Lackierung wiegt 279 kg und der Tank wiegt vollgetankt 770 to. !!!
Power: 63 Millionen Newton

Die 2 Booster sind die größten Feststoffraketen, die jemals flogen und jede ist so groß wie die Freiheitsstatue bis zur Oberkanne der ausgestreckten Hand ( 45 m lang, 3,7 m dick )
Und JEDE wiegt 590 to. !!!
Power: 14,7 Millionen Newton, JEDE.

Während der ersten 2 min. des Fluges produzieren sie die Power von 24 Boeing 747 Jumbo Jets und beschleunigen die ganze Fuhre in 8 ½ min. auf 28.200 km/h !!!

Nächstes Ziel ist das Udzvar Hazy Space and Aviation Museum am Dulles Airport ( das größte der Welt ), 40 km westl. von Washington. Das Museum selbst ist kostenlos, parken kostet 15$.

Neben unzähligen Flugzeugen aus den 20er Jahren, dem 2. Weltkrieg, den 70er Jahren etc. sehen wir die Concorde,

Die Blackbird ( 3.620 km/h Mach 3.3 schnell … auf dem Papier berechnet ) 32,7 m lang, 16,9 m Spannweite und 63.500 kg max. schwer.
Beim letzten Flug zum Museum am 6.3.1990 in den Ruhestand nach 24 Jahren von Los Angeles nach Washington in 1 Std. 4 min. 20 sec. setzte die Crew den Speedrekord mit 3.418 km/h, also voll geprügelt auf dem letzten Flug.

und die Raumkapsel, mit der Armstrong, Aldrin und Collins vom Mond zurückkehrten sowie die Discovery, ein echtes Spaceshuttle. Unglaublich interessant. Wir sind begeistert.

Und da steht Sie… die Discovery … jetzt in Rente.
Sie ist die weitgereisteste von allen Shutteln, 39 Erd-Orbit-Missionen, zusammenhängend 366 Tage im All und rund 240.000.000 ( 240 mio. ) km auf dem Buckel.

Nach New York, Baltimore und Washington kommen wir endlich wieder in die Prärie und genießen die weitläufigen Farmen mit riiiesigen Pferdekoppeln in Virginia.

Shenandoah Nationalpark. Dort erstehen wir gleich einen Jahres-Nationalpark-Paß für 80$ (ansonsten kostet der Park 15$ pro Fahrzeug incl. 4 Erwachsenen, gültig für 7 Tage).

Bei 16 Grad und strahlendem Sonnenschein geht es bis auf 1.000 Meter hinauf. Die Aussicht ist traumhaft!!!

Unseren Abstecher am Nachmittag zu den Luray Caverns bereuen wir allerdings sofort. Die geführte einstündige Tour in die touristisch aufbereitete Höhle mit gefliestem Boden soll 24$ pro Person kosten. Nein danke!

Wir fahren wieder in den Park ein und übernachten auch dort, da bereits alle Campings in der Umgebung geschlossen sind und sich somit keiner mehr um uns kümmert. Im Radio hören wir bereits seit einigen Tagen Weihnachtsmusik von Jingle Bells über Rudi Rendeer bis hin zu Frosty the Snowman.

Nach 160 km im Shanandoah Nationalpark geht es direkt in den Blue Ridge Mounain-Parkway über. 755 km zwischen Virginia und North Carolina. Mit dem Bau wurde 1935 begonnen und 1987 fertig gestellt. Er führt uns geruhsam weiter über die Berge. Country Roads von John Denver läßt grüßen: West Virginia, Blue Ridge Mountains, Shenandoah River …

Am Nachmittag wagen wir nochmals einen Ausbruch in das 25 km entfernte Natural Bridge, wo wir uns die natürliche Brücke ansehen wollen, die Thomas Jefferson 1774 von König George III für 20 Schillinge erworben hatte. Allerdings will man heute dafür 21$ Eintritt pro Person. Nein, danke. Wir verzichten und fahren wieder in die Berge zurück.

Noch immer strahlender Sonnenschein bei 6 Grad. Wir können unser Glück kaum fassen. Allerdings macht Wombi seit gestern Macken und hat „Aussetzer“. Hans meint, dass die Dieselfilter verdreckt sind und getauscht werden müssen. Allerdings wollen wir den Blue Ridge Parkway noch zu Ende fahren, damit wir wegen des Wetters und der Temperaturen wieder unter 1.000 Höhenmeter kommen.

Trotzdem genießen wir den Tag. Die Ausblicke sind unglaublich. Ich fühle mich, als würde ich seit 4 Tagen im Flugzeug sitzen und mir die Welt von oben anschauen. Obwohl wir nun schon seit 700 km diese Aussicht haben, wird es überhaupt nicht langweilig, zumal sich die Szenerie ständig ändert. Die Straße ist gut, die Strecke zieht sich mit max. 60 km/h ohne Ampel oder Stoppschild durch die Berge. Da um diese Zeit kaum noch Verkehr ist, rollen wir völlig entspannt dahin.

Einen kurzen Zwischenstopp legen wir an einer alten Mühle ein, die hier jetzt bei diesem Wetter total idyllisch liegt, zumal wir die einzigen Besucher sind.

Am nächsten Tag ist es diesig, aber immer noch 6 Grad, obwohl wir auf 1.200 Höhenmetern sind. Somit ist auch nicht so viel zu sehen.

Als wir gegen Mittag auf 2.000 Meter hinauf fahren, fängt Wombi richtig an zu stottern, bekommt anscheinend keinen Diesel mehr.

Einziges Highlight ist, dass wir den höchsten Punkt von Ost-USA erreicht haben und damit auch unseren höchsten Punkt in diesem Jahr. Danach steuern wir zielstrebig den nächsten Parkplatz an, wo Hans im Regen den Separ-Dieselfilter als erstes wechselt. Alles verdreckt … kein Wunder, dass Wombi nicht mehr konnte …

Wir kontrollieren noch einmal das Wetter für die nächsten Tage. Die Ranger haben uns gesagt, dass wir noch max. 3 Tage Zeit haben, bis uns eine Kaltfront aus Norden mit erwarteten 5 feet Schnee erreicht. Wir hoffen, dass sich das nur auf die Höhenlagen des Blue Ridge Parkway bezieht und wir noch Zeit haben, bis nach Cherokee zu fahren.

Zunächst schauen wir uns im Visitor Center den recht interessanten Film über den Parkway an. Auf unsere Frage, warum die Fahne auf Halbmast hängt, erfahren wir, dass heute der 50. Todestag von Kennedy ist.

Auf den letzten 100 km nebelt es, was manchmal ein recht interessantes Bild ergibt, dann wieder ist gar nix zu sehen.

Am Ende des Parkways geht es direkt in den Smokey Mountains Nationalpark über. Darauf werden wir jetzt verzichten, denn der Schnee naht. Wir schauen uns nur noch im Visitor Center um. Hier erfahren wir, dass die Cherokee einst die mächtigste Indianernation im Süden waren. Als die europäischen Siedler kamen, waren sie diesem Druck nicht gewachsen. Der Removal Act von 1835 sollte das Problem lösen, indem die Indianer deportiert und westlich des Mississippi angesiedelt werden sollten. 16.000 Indianer machen sich unter Aufsicht der US-Armee mit Wagen Booten oder zu Fuß auf den Weg Richtung Oklahoma. Die Strapazen des vier bis sechs Monate! dauernden Marsches des fast 2.000 km langen Weges überlebten über ein Drittel nicht. Hauptsächlich Alte und Kinder starben an Überanstrengung, am ungewohnten Klima, an Seuchen oder an gebrochenem Herzen. Diese Vertreibung ging als „Trail of Tears“ in die Geschichte ein.

Das Indianerreservat der Cherokees entpuppt sich als totale Touristenfalle. Der ganze Ort ist nur auf Touris ausgerichtet. Wir nutzen nur den Smoke-Shop und sehen zu, dass wir noch einige km machen. In der Nähe der Cullasaja River Gorge übernachten wir.

Jetzt aber raus aus den Bergen. Noch 150 km trennen uns von der Autobahn. Aber die Strecke ist einmalig schön. Es ist trocken, mit 15 Grad sehr warm, aber diesig. Dann geben wir auf der Autobahn Gas. In Columbia übernachten wir am recreation center.

Wir legen noch mal 200 km bis Charleston zurück. Charleston entpuppt sich als traumhaft schöne und verschlafene Kleinstadt. Wir bummeln die palmengesäumten Wege entlang und bewundern die Südstaatenhäuser. Obwohl ein Kreuzfahrtschiff vor Anker liegt, ist fast nichts los. Wir genießen den Nachmittag in vollen Zügen.

Danach fahren wir über die Brücke, wollen eigentlich zur Marina, landen aber am Flugzeugträger USS Yorktown. Den lässt Hans sich nicht entgehen. Das Programm für morgen steht.
Bei 2 Grad und eisigem Wind gehen wir auf Erkundungstour. Es gibt sooo viel zu sehen. Im Preis inbegriffen ist noch ein U-Boot und ein Zerstörer (Begleitschiff des Flugzeugträgers), der von japanischen Kamikaze-Fliegern angegriffen wurde. Hans ist begeistert.

7 Stunden auf dem Flugzeugträger vollkommen ungehindert herumlaufen …. bis in jeden letzten Winkel, ein unglaubliches Erlebnis.

Auf dem Flugzeugträger waren 3.500 Personen, die versorgt werden wollten. Somit musste alles vorhanden sein, was es in einer Stadt gibt. U. a. war ein 5köpfiges Zahnarztteam anwesend, falls mal wieder jemand zu viele Schokokekse genascht hatte.

Zutaten für 10.000 Schokokekse, gebacken von 4 Bäckern

Und so sieht der Einkaufskorb dazu aus

Am nächsten Tag fahren wir noch an der Boone-Plantage vorbei, wo gone with the wind, the notebook, Forrest Gump, Wheel of Time … etc gedreht wurden. Hierbei handelt es sich um eine Plantage aus dem 18. Jahrhundert. Das Haus wurde allerdings 1936 neu errichtet und mit alten Möbelstücken ausgestattet. Zum Anwesen gehören noch 9 alte Sklavenhütten. Ich würde gern das Haus sehen und natürlich die Sklavenhütten. Geht aber nicht, da im Eintritt gleich sämtliche verfügbaren geführten Touren enthalten sind. Dann eben nicht.

Im strömenden Regen geht es nach Beaufort. Hatten wir gestern nur 2 Grad, so haben wir heute eine 0 dazu bekommen. Bei 20 Grad ist es ganz schön schwül. Wir finden einen Parkplatz an der Marina, wo wir auch die Waschmaschinen nutzen können. Kommt bei diesem Schietwetter wie gerufen. Wir können hier übernachten … und WIFI haben wir auch noch. Was will man mehr.

Am Abend gabelt uns Erik auf. Er wohnt in der Nähe und lädt uns ein, auf seinem Grundstück zu parken.

Bevor wir am nächsten Morgen auf das Angebot eingehen, will ich schnell im Ort noch Brot kaufen. Dort ist der Teufel los, denn morgen ist Thanksgiving. Nicht anders, als in Deutschland vor einem Feiertag. Man könnte meinen, dass es danach nichts mehr zu kaufen gibt.

Auf dem Weg dahin entdecke ich auf einem Parkplatz ein Wohnmobil. Wir machen gleich mal einen Abstecher und Hans entdeckt sofort das deutsche Nummernschild. Da klopfen wir doch mal an. Und treffen Hubert und seine Frau. Die beiden sind Rentner, kommen aus Celle, waren 4 Jahre lang in Südamerika unterwegs und sind nun schon seit 2 Jahren im Osten der USA und Kanada.

Von ihnen bekommen wir den Tipp, dass wir Wombi während eines Heimaturlaubs in den Storages prima unterstellen können. Sie geben uns eine Adresse, die in ganz USA vertreten ist, wo man für ca. 70$ im Monat ein Wohnmobil unterstellen kann. Das hört sich doch gut an.

Auf Lady Island, treffen wir auf Erik und seine Eltern. Hier können wir prima stehen bleiben. Und sind für morgen auch noch zum Truthahnessen eingeladen!

Thanksgiving!
Es ist kalt, aber die Sonne scheint. Ein herrlicher Tag. Wir machen alles, was in der letzten Zeit liegen geblieben ist. Endlich hängen wir mal unsere USA Karte auf und verschönern unsere Essecke damit um einiges. Zumal sie hinter Hans hängt und ich somit einen tollen Blick darauf habe.

Dann ist es auch schon so weit … der Truthahn ruft. Wir genießen den Abend mit Eriks Eltern Bob und Jere und leckerem Essen.

Die drei sind im Sommer immer in Michigan in der Nähe von Mackinac. Meistens ab Anfang Mai. Schade, denn wir müssen Ende April aus USA ausreisen und kurz hinter Mackinac ist ein Grenzübergang. Das könnte dann unserer werden. So ist nicht ganz ausgeschlossen, dass wir uns in 5 Monaten noch einmal treffen.

Erschüttert sind wir allerdings vom Unfall seines Vaters in Detroit vor 16 Jahren. Bob wurde dort von einem seiner Angestellten überfallen, mit dem Hammer halb erschlagen und von 2 Schüssen getroffen. Der Täter wollte an den Tresor. Die Ärzte gaben ihm keine Chance, operierten aber trotzdem und tatsächlich überlebte er den Überfall. Danach haben sie hier auf Lady Island das Haus gekauft. Sie wollten einfach weg aus Detroit, zumal man dem Täter nie etwas nachweisen konnte, da seine Fingerabdrücke als Angestellter natürlich auf dem Hammer etc. waren.

Wir laufen noch einmal in Beaufort ein und parken wieder in der Marina. Bei herrlichstem Sonnenschein schlendern wir durch den Ort und trinken einen Outdoor-Kaffee. Wie schön.

Am nächsten Tag fährt Erik mit uns zu einer Frau, die ihren Hanomag verkaufen will. Sie hat ihn 2007 von einem Deutschen in British Columbia gekauft. Leider ist ihr Mann nach 3jähriger Krankheit letzte Woche verstorben. Der Hanomag ist ziemlich verrostet. Hans macht noch ein paar Fotos und wir verabschieden uns auch schon.

Savannah

Bei schönstem Sonnenschein machen wir uns auf den Weg und sind begeistert. Es gibt sie also doch noch, die hübschen Städtchen. Besonders angetan haben es uns die Plätze mit ihren alten Bart-Bäumen. Richtige Ruheoasen. Die Innenstadt ist weihnachtlich geschmückt, überall gibt es heute Live-Musik.

Die alten Südstaaten-Häuser sind ein Traum.

Auch die Waterfront mit ihrer alten Baumwoll-Börse ist sehr schön hergerichtet. Wir genießen den Nachmittag.

Cotton-Exchange von vorn …

… und von hinten

Zwischenstopp im Candy-Shop

Am Abend machen wir uns noch mal auf den Weg. Angelockt von den Schiffshupen gehen wir direkt zur Waterfront und finden dort eine Art Weihnachtsparade der Schiffe. Alle sind weihnachtlich geschmückt und fahren den Savannah River rauf und runter. Danach gibt es noch ein Feuerwerk. Da sind wir doch mal zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Auf der Hurricane Evacuation Route verlassen wir Savannah.

Wir entscheiden, noch einen Abstecher zum Okefenokee Swamp zu machen. Hierbei handelt es sich um ein Sumpfgebiet mit Alligatoren. Wir fahren zum Eingang im Osten. Im Visitor-Center bekommen wir zahlreiche Infos.

Am nächsten Morgen sind wir schon früh im Park und fahren den 8 Meilen Rundweg. Gator sehen wir allerdings noch nicht. Dafür schauen wir uns einen der verlassenen Höfe an.

Bartbaum mit spanish moss

Hans bei der Arbeit an der Wasserpumpe …

… und der Zuckerpresse

… nach getaner Arbeit … ein Nickerchen

Beim Spaziergang über den Boardwalk zum Aussichtsturm herrscht totale Ruhe. Wir sind ganz allein, schauen uns die Sumpflandschaft an und sehen Kraniche.

Danach machen wir eine private Bootstour mit Ranger Charly West, ein Urgestein. Herrlich. Wir sehen mehrere Alligatoren, die sich kaum für uns interessieren und Schildkröten, die sich sonnen. Mit 22 Grad haben wir einen suuuper Tag erwischt. Die Sumpflandschaft hat uns schon sehr beeindruckt. Sicher ist es hier um diese Zeit wesentlich angenehmer und günstiger als in den Everglades. Wir werden sehen …

So geht unser erster Monat in den USA zu Ende. Es ist „anders“ als in Kanada. Die Städtetour durch Boston, New York und Washington war anstrengend aber sehr interessant. Der Blue Ridge Parkway danach kam zur Entspannung gerade richtig. Die kleinen Städte Charleston und Savannah auf dem Weg Richtung Süden haben wir sehr genossen.

Endlich!!!

Winterpause …… 😉

… und Weihnachten feiern wir hier bei Freunden…

Wir wünschen unseren Eltern, allen Reisenden und daheim gebliebenen

FROHE WEIHNACHTEN und einen GUTEN RUTSCH in 2014!!!

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Allgemeine Infos

Aktueller Wechselkurs: 1 € = 1,35 $

Diesel =4,04 $/gal in New York
4,15 $/gal in Connecticut
3,60 $/gal in New Jersey
3,90 $/gal in Pennsylvania
3,80 $/gal in North Carolina
3,60 $/gal in South Carolina
Manchmal ist cash 0,10 $/al günstiger als credit card
Literpreis ca. 0,69 – 0,80 Euro-Cent

Aldi-Märkte sind fast überall vertreten und unsere GPS Software spuckt sie auch zuverlässig aus.

Lebensmittel haben in etwa deutsches Preisniveau und sind nach 6 Monaten Kanada endlich wieder bezahlbar.

Nationalpark-Jahrespaß: 80$ pro Fahrzeug (4 Personen incl.) und auf eine 2. Person übertragbar (kann also weiter gegeben werden)

New York
Camping in New Jersey: 85,60$ pro Nacht (einziger Camping in New York)
Achtung bei der Adresseingabe im GPS: Der Camping liegt in New Jersey (Liberty Harbor Marina, 11 Luis Munoz Marin Blvd). Die Straße wir oft auch nur als Marin Blvd. ausgewiesen.

Wassertaxi von New Jersey nach Manhatten: 7$ pro Fahrt

U-Bahn: 2,75$ pro Fahrt

Empire State Building: 27$ bis zum 86. Stock, 44$ bis zum 102. Stock

Washington
(ein wahres Touristenparadies)

24-Stunden-Parking an der Uni-Klinik = 14 $

Metro pro Fahrt je nach Entfernung und Tageszeit 1,70 – 2,10 $ (zzgl. 1$ für Papierticket), Tagesticket 14 $

Viele Kunstmuseen sind kostenlos

Kostenlose Fahrt auf den Turm des Old Post Office mit Blick über Washington

Geführte Touren im Kapitol: kostenlos

Air and Space-Museum in Washington: kostenlos

Udvar Hazy Space and Aviation-Museum (das größte der Welt) am Dulles Airport: kostenlos, Parken allerdings 15$

Blue Ridge Mountain Parkway
Luray Höhlen: 24$

Natural Bridge: 21$

Vanderbilt Villa: 59$ !!!

Okefenooke Nationalpark
Eintritt im Jahrespass enthalten

90minütige Bootstour: 19,80 pro Person

5 Gedanken zu „30.10. – 3.12.2013 – USA, der Osten – NY, MA, RI, CT, NY, NJ, PA, MD, VA, NC, SC, GA – 5.126 km

  1. Icelandbus 1.1

    Euch auch einen schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch.
    Und weil man sich Weihnachten was wünschen darf … Bitte weiter so schöne Tourberichte. 🙂

    Antworten
  2. Renate & Jürgen Kunst

    Hallo Ihr Beiden!
    Wir wünschen Euch ein super schönes Weihnachtsfest und einen tollen Übergang ins neue Jahr.
    Weiterhin eine „pannenfreie“ und spannende Reise, viele Abenteuer und nette Begegnungen wünschen Euch Jürgen & Renate

    Antworten
    1. admin Beitragsautor

      Vielen Dank für die zahlreichen Weihnachtsgrüße.

      Auch uns freut es, wenn die Berichte Anklang finden. Wir werden uns weiterhin Mühe geben 😉

      Karola & Hans

      Antworten
  3. LutzB

    Schöne Feiertage und alles Gute für 2014. Guten Rutsch auf glühendheißem Sandstrand kann man ja schlecht wünschen. 🙂

    Lutz

    Antworten
  4. Caroline Enke

    Hallo ihr Beiden,
    tolle Berichte. Freue mich jedes Mal wieder von euch zu lesen!

    Wünsche euch einen Guten Rutsch ins Jahr 2014!

    Viele Grüße aus Hamburg
    Caroline

    Antworten

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